Das Umziehen von Windows auf den Mac spart alles in allem richtig viel Zeit beim Arbeiten bzw. bei der Instandhaltung. Weniger Administration, mehr Konzentration auf das eigentliche Arbeiten (Trödelfaktor deutlich kleiner) und mehr Spass an Geräten und Softwarefunktionen hat man sowieso.

3 wesentliche Punkte sollte man aber vorher klären!

Einige Sachen sind aber unzureichend bisher:

1. angewöhnte Software wie Faktura, Banking und einige kleine Tools. Hier gibt es unter Mac OS X natürlich Software, aber auf altgewöhnte Bedienungen verzichtet man nur ungern. Besonders wenn Funktionen fehlen.

Zum Beispiel ist der Ersatz von Starmoney mit BankX  sehr gewöhnungsbedürftig. Fakturaprogramme gibt es in Vielzahl – man sollte sich das vorher anschauen oder aber über VM weiter mit seiner WindowsApplikation arbeiten. Tools wie WindowsCommander oder auch WinSCP gibt es zwar, aber leider nicht in der Funktionalität.

Update 2009: Inzwischen gibt es eine Installationsversion von Starmoney mit der Windows“ersatz“Software WINE unter Mac. Funktioniert gut.
Update 2010: Starmoney unter Mac wird nicht mehr unterstützt in den nächsten Versionen.

Update 07/2011
Mit Outbank ist nun endlich die Mac-App erschienen, die zum iOutbank fürs iPhone passt. Daten vom iOutbank übernehmen und fertig. Das Beste und empfehlenswerteste für den Mac zur Zeit!!!

2. Die Migration der Daten lief nicht wie geplant. Aus dem Kalendertool unter Windows und Outlook Express alles in Outlook importieren, dann lange suchen und endlich O2M finden (Outlook2Mac). Damit gings dann endlich für 10US$, die man zeitsparend gern zahlt. Sonst ist der Umstieg fast ein Ding der Unmöglichkeit, falls man nicht seine Daten mit Google-Services abgleichen und dann darüber in den Mac laden möchte. Rein die eMails kann man zur Not über IMAP auf beide Systeme synchronisieren, das ist aber bei ein paar Gigabyte auch ein mühseliges Unterfangen. O2M wird auch auf Apples Hilfeseiten empfohlen und funktioniert recht ordentlich.

Update 2010: Für Kontakte, Kalender und Aufgaben gibt es nun ein Tool, was die Sache recht einfach macht: PlayNice von Pocketmac für knapp 40 US$

3. Die Wahl der richtigen Software. Adobe bietet beim Update auf eine neue Version an, das Programmpaket für Mac zu nehmen. Die erste Wahl der Virtualisierung für Windows und Linux war nicht arbeitsfähig. Parallels lief nicht stabil, brauchte zu viele Ressourcen und war auch mit der Verwendung der Bootcamp-Installation nicht zu empfehlen, obwohl dies ein gepriesener Vorteil der Software sein soll. Beim Update von Tiger auf Leopard ging mit Parallels gar nichts mehr – die Macs mussten neu aufgesetzt werden. Was im Gegensatz zu Windows-Systemen aber nur einen Bruchteil der Zeit kostet. Parallels wurde dann durch VMWare Fusion ersetzt und läuft seither ohne Probleme.