Von der Idee bis zur Umsetzung ist es immer am weitesten. Deshalb sollte man nicht wild drauflos programmieren, sondern sich alle Fälle erst mal aufmalen.
Da das eher ein Prozess ist als eine feste Definition, bietet es sich an, einen Prototypen zu basteln. Ein sogenanntes Mockup (engl. für Modell, Attrappe).
Und da kommen diese beiden sehr angenehmen Tools für den Mac ins Spiel, die sehr zu empfehlen sind. Und eins fürs iPad.
Am iPad, welches dafür gemacht ist, zu „mockupen“, gibt es iMockup.
[app 364885913]
Das ist recht nett, fordert aber durch die Größenbeschränkung seinen Tribut, wenn man damit eine Mac-/PC-Applikation darstellen möchte. Für iPhone-/iPad-Apps ist es wunderbar, da die Größe direkt passt.
Am Mac gibt es einige Sachen, die aber eher halbherzig daherkommen. Falls man nichts gegen Air hat, empfiehlt sich das Tool Balsamiq Mockup. Es gibt es inzwischen auch als Webapplikation, ist aber in Funktion und Handling unerreicht.
Das Tool kostet 79 $, die sich allerdings schon beim ersten Projekt bezahlt machen sollten.
Dazu kann man sich Erweiterungen herunterladen oder kaufen, die das Mockup in HTML/CSS oder PHP oder ColdFusion etc. umwandeln. Details auf der Balsamiq-Seite.
Der Wettbewerber von Balsamiq ist wohl ForeUI. Dieses Tool hat den Vorteil, gleich einen „Rapid Prototype“ fertigen zu können – mit Menüstruktur usw. völlig durchklickbar.
Allerdings ist hier die Einarbeitungszeit etwas länger, da es doch einen Haufen Funktionen mitbringt, die man erst mal kennen sollte, ehe man loslegt. Allerdings sind auch Windows-Elemente vorhanden, sodass auch Windows-Programme entworfen werden können.
Womit arbeitet ihr? Bitte gute Tipps einfach in die Kommentare unten posten … Danke!
